"Spielverderber", "Furchendackel", "Popelfresser", so nennen die Kinder den Jungen und lassen ihn nicht mitspielen. Rainer, so nennt ihn Meechen. Er ist der Einzige, der ihr hilft, die unheimliche Kellerkatze zu vertreiben. Er fängt die große Spinne in ihrem Zimmer und geht mit in das verbotene Gruselhaus. Einen Freund wie Rainer zu haben ist gut und schlecht. Denn einerseits hört er zu und lacht nicht, wenn man von seinen Ängsten erzählt. Er macht einem Mut. Auf der anderen Seite mag ihn niemand, die anderen Kinder nicht und die Eltern schon gar nicht. So einer ist kein Umgang für ordentliche Leute. Aber wozu ist ein Freund überhaupt gut, wenn ihn niemand leiden kann? Eines Tages muss Meechen sich endgültig entscheiden zwischen Rainer, ihrem ersten richtigen Freund, und den anderen Kindern und Erwachsenen ...(www.ueberzwerg.de)

"Auf exemplarische Weise wird von einer ganz normalen Kindheit und ihren alltäglichen Spannungen berichtet, von Freundschaft und Verrat, von Ausgrenzung und der Sehnsucht so zu sein wie alle Kinder." (Begründung Deutscher Jugendliteraturpreis 2001)

"Sensibel und zugleich unterhaltsam inszeniert greift das Stück die Themen Loyalität, Ausgrenzung und Verrat auf. [...] Eine bewegende Darbietung, die nachdenklich stimmt und zeigt, dass es oft Mut erfordert, zur eigenen Meinung zu stehen." (Saartext, 27.03.15)